Informatikausbildung 4.0

Qualifizierung Information und Kommunikation CH BE
Speicher
Die Lernenden können mit den auf dem Speicher vorhandenen virtuellen Systemen die praktischen Handlungskompetenzen vertiefen.

Die modularisierte Informatikausbildung findet heute nach einem durch die kantonalen OdA’s definierten, zeitlich fixen Raster statt. Die Innovation besteht darin, dass nun für jedes Lehrverhältnis am Ende des 1. Lehrjahres die weiteren zeitlichen Prioritäten festgelegt werden können. Dadurch erfährt die Lernortskooperation (Lehrbetrieb und Berufsfachschule) eine Stärkung.

Die Lehrabgänger/-innen beurteilen die Breite und Tiefe der Ausbildung als gut, den Nutzen der Berufsfachschule im Vergleich zum Selbststudium oder dem Lernen im Ausbildungsbetrieb jedoch als ungenügend. Der Hauptgrund scheint in der Tatsache begründet zu sein, dass die Verzahnung der Lernorte bezüglich der vermittelten Lerninhalte ungenügend ist. Die im Unterricht eingesetzten virtuellen Lernumgebungen gibbix.ch stellen heute die Basis für den handlungsorientierten Unterricht und die Leistungsbeurteilung dar.

Das Projekt FLEBA, als Teil des Programms „Informatikausbildung 4.0“, zielt nun darauf ab, dass für jedes Ausbildungsverhältnis die zeitliche Abfolge der Lerninhalte besser auf die betrieblichen Bedürfnisse ausgerichtet werden kann.

Zusätzlich sollen mit dem Selbstorganisierten Lernen SOL und ergänzenden Lernangeboten auf das bereits vorhandene Vorwissen sowie die individuell sehr unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten Rücksicht genommen werden.

Zu dem ganzen Programm gehören ergänzend auch die Projekte smartLearning (virtuelle Umgebung für Leistungsnachweise) sowie Virtueller Lehrassistent zur Entlastung der Lehrpersonen.

Die Nutzung von neuen digitalen Hilfsmitteln unter Berücksichtigung der pädagogischen und didaktischen Anforderungen soll neue Schulortkooperationen ermöglichen und die Transformation der Lehrpersonen vom Wissensvermittler zum Lernbegleiter und -coach unterstützen.

Basis für die Weiterentwicklung der digitalen Lernumgebung bildet das bewährte Lernsystem gibbix.ch

In der Weiterentwicklung der ganzen Flexibilisierungsanstrengungen für die leistungsstarken Lernenden adressiert das Programm auch die Reduktion der Ausbildung bis zum Bachelor auf 6 Jahre. Dies ist möglich durch die Überlappung der 4 Jahre Berufsbildung und 3 Jahre Fachhochschule.

Dokumente

Programm Informatikausbildung 4.0 (PDF, 2MB)

Trägerorganisationen

Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Bern

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt ist zuständig für die Steuerung der Berufsbildung gemäss den gesetzlichen Vorgaben von Bund und Kanton. Zusammen mit seinen Bildungspartnern setzt es sich für eine Bildung für eine Schweiz von heute und morgen ein.

Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Bern
Kasernenstrasse 27
Postfach
3000 Bern 22

ICT Berufsbildung Bern

Kantonale OdA der Informatik-Ausbildung im Kanton Bern.

ICT Berufsbildung Bern
Postfach 2532
3001 Bern

GIBB - Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern

Kantonale Institution der beruflichen Grund- und Weiterbildung: Träger der schulischen Informatikausbildung.

GIBB - Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern
Lorrainestrasse 5b
Postfach 249
3000 Bern 22

Auskünfte bei

Programmleitung
Markus Nufer
079 434 02 89
markus.nufer@ict-berufsbildung-bern.ch