Der Anteil der über 50-Jährigen in der erwerbstätigen Bevölkerung nimmt in der Schweiz stetig zu. Damit rückt die Stellung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt stärker in den Fokus. Ihr Potenzial muss ausgeschöpft werden, wenn die steigende Nachfrage nach Fachkräften gedeckt werden soll.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Lebenserwartung in der Schweiz zwar erhöht. Längere Ausbildungszeiten haben jedoch zu einer Verkürzung der Lebensarbeitszeit geführt. In den kommenden Jahren ist mit einer weiteren markanten demografischen Alterung der Bevölkerung zu rechnen. Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) ist schon heute jede zweite Person der erwerbstätigen Bevölkerung in der Schweiz über vierzig Jahre alt.

Älteren Arbeitskräften kommt vor diesem Hintergrund eine zentrale Rolle zu, wenn es darum geht, die wachsende Nachfrage nach Fachkräften zu decken. Erfreulicherweise ist die Altersgruppe der über 50-Jährigen heute sehr gut in den Schweizer Arbeitsmarkt integriert, gerade auch im Vergleich mit den anderen Altersgruppen. Doch einmal arbeitslos, haben bestimmte ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr Mühe als jüngere, eine neue Anstellung zu finden.

Die optimale Integration älterer Arbeitskräfte ins Erwerbsleben und die Erhaltung ihrer Kompetenzen trägt massgeblich dazu bei, die negativen Auswirkungen der schrumpfenden Zahl junger Arbeitskräfte einzudämmen. Anreize für altersfreundliche Arbeitsbedingungen, der Abbau rechtlicher Hürden sowie die Verbesserung der Arbeitsmarktfähigkeit sollen ältere Fachkräfte daher noch stärker am Arbeitsleben teilhaben lassen.

Einige Beispiele

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